Nicht allein aber die Schöpfung, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlinge des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst, erwartend die Sohnschaft: die Erlösung unseres Leibes. Römer 8,23 | März 11 Donnerstag | Die Schöpfung seufzt und wartet auf die Erlösung, d.h. die Befreiung von den allgegenwärtigen Folgen der Sünde. Doch auch wir glaubende Menschen seufzen. Wir sind zwar eine neue Schöpfung geworden, aber unser Körper gehört noch zur ersten Schöpfung. Wenn jemand sich bekehrt, an den Herrn Jesus Christus glaubt und neues Leben empfängt, dann ist sein Körper noch nicht erlöst. Er hat noch Mühe damit. Das spürt man besonders beim älter werden. Die Beschwerden durch Krankheit und Alter stören manchmal unsere Gemeinschaft mit Gott. Oft unterbricht Sünde, wenn sie im Leben des Glaubenden vorkommt, die Gemeinschaft mit dem Herrn. Aber sie ist nicht der einzige Störfaktor. Auch die Schwachheit des Körpers kann uns daran hindern. Darum sehnen wir uns nach dem Tag der Erlösung. Wir erwarten den Herrn Jesus als Heiland zur Entrückung. Dann wird Er «unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten zur Gleichförmigkeit mit seinem Leib der Herrlichkeit» (Philipper 3,20.21). Wunderbare Hoffnung! Ihn zu erwarten, weil wir die Schwachheit unseres Körpers spüren, ist zwar nicht der höchste Beweggrund. Das Hauptmotiv unserer Erwartung des Kommens des Herrn ist die Freude, Ihn zu sehen, wie Er ist. Doch im Neuen Testament finden wir auch die Mut machende Hoffnung auf die Erlösung unseres Körpers. So geht unser Seufzen Hand in Hand mit der Freude auf das Kommen des Herrn. |
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