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Ernst August Bremicker Der Tag des Herrn und die Praxis des Christenlebens * |
... das Gericht wird ausgeführt durch «die Erscheinung seiner Ankunft». Das bezieht sich zweifellos auf den Zeitpunkt der öffentlichen Erscheinung des Herrn auf dieser Erde. Im Gegensatz zu seinem Kommen für die Seinen, wird diese Erscheinung ein öffentliches Ereignis sein. Die Welt wird sozusagen die Vernichtung des Antichristen miterleben und sehen. «Erscheinung» bedeutet soviel wie «Aufleuchten». Dieses Wort wird für das Erscheinen des Herrn Jesus in Niedrigkeit auf dieser Erde gebraucht (2. Timotheus 1,10). In Matthäus 24,27 benutzt der Herr selbst dieses Wort, wenn Er sein Kommen in Macht und Herrlichkeit mit einem Blitz vergleicht, der ausfährt von Osten und bis nach Westen leuchtet. Einerseits lässt uns der Gebrauch dieses Wortes etwas vom Glanz erahnen, der mit seiner Erscheinung verbunden ist. Anderseits erkennen wir aber auch, dass der Feind nicht aus der Ferne vernichtet wird, sondern durch die persönliche Gegenwart des Herrn. Und niemand anders als Er selbst wird dieses Gericht ausüben. Er tritt auf als der «Herr», d.h. als Gebieter, dem alle Macht gegeben ist und dem sich nichts und niemand widersetzen kann, wenn Er erscheint. Er tritt aber auch auf als der «Jesus», der einst auf dieser Erde in Demut seinen Weg der freiwilligen Selbsterniedrigung ging und schliesslich «in Schwachheit» gekreuzigt wurde. Nicht umsonst ist hier weder die Rede von Engeln, noch von «seinen Heiligen». Nein, das Gericht an diesem grossen Gegenspieler übt Er ganz allein aus. Der Vater selbst hat «ihm Gewalt gegeben, Gericht zu halten, weil er des Menschen Sohn ist» (Johannes 5,27) ... |
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| Dienstag | 22 | Mai | Als ihr von uns das Wort der Kunde Gottes empfingt, nahmt ihr es nicht als Menschenwort auf, sondern, wie es wahrhaftig ist, als Gottes Wort. 1. Thessalonicher 2,13 | | mehr ... |
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