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Leseprobe
Arend Remmers
Biblische Bilder und Symbole

... Salz war im Altertum ein wichtiges Mittel zum Würzen und Konservieren von Speisen. Salz ist scharf, beissend, aber es erhält und bewahrt das Gute und verhindert Fäulnis und Verderben. Im Alten Testament musste das «Salz des Bundes» auf Gottes Anordnung zu allen Opfern dargebracht werden (3. Mose 2,13). Salz ist ein passendes Bild von der heiligenden, bewahrenden Kraft Gottes, die in uns zum Ausdruck kommen soll. Der Herr sagt in Markus 9,50 zu seinen Jüngern: «Habt Salz in euch selbst und seid in Frieden untereinander.» Paulus schreibt den Kolossern: «Euer Wort sei allezeit in Gnade, mit Salz gewürzt» (Kolosser 4,6). Salz ist etwas Unscheinbares, Unauffälliges, aber es übt doch eine starke Wirkung aus. Diese ist äusserlich nicht sofort zu erkennen, sondern vollzieht sich mehr im Verborgenen und auf die Dauer gesehen.
Das im Altertum bekannte Salz besass nicht die Reinheit des modernen Kochsalzes. Besonders das am Toten Meer gewonnene Salz enthielt beträchtliche Beimengungen anderer Mineralien. Wurde dieses Salz bei längerer ungeeigneter Lagerung zu nass, konnte das Kochsalz ausgewaschen werden. Dadurch wurde das Salz fade, «kraftlos», weil nur die wertlosen Bestandteile übrig blieben, die dann fortgeworfen werden mussten, um von den Menschen achtlos zertreten zu werden (Matthäus 5,13). So wird auch ...


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Durch einen Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen und durch die Sünde der Tod und so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben.

Römer 5,12

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