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Leseprobe
W.T.P. Wolston
Junge Menschen in der Heiligen Schrift

... Mose war ein gebildeter, kultivierter und verständiger Mann, mehr noch, «er war mächtig in seinen Worten und Werken». Als Redner, der seine Zeitgenossen mit Einfühlungsvermögen anzusprechen wusste, war er trotz seiner eigenen bescheidenen Selbsteinschätzung (2. Mose 4,10) ein Mann, der die höchsten Erwartungen rechtfertigte. Ob im Gerichtssaal oder im Kampf, er konnte es mit jedermann aufnehmen. Er war mächtig «in Werken» als auch «in Worten». Er war ein durch und durch perfekter Mann von Welt, und wenn überhaupt, so gab es nur wenige, die ihm vergleichbar waren; kurzum, er war ein Mann, auf den man stolz sein konnte. Er hatte den «Fuss am Ball», er hatte die Welt vor sich. Er war nicht nur ein Günstling des Königs und der angenommene Sohn der Tochter des Pharao und somit unmittelbarer Thronanwärter, er war auch allen anderen gegenüber der erklärte Favorit, ein Mann, von dem man sehr viel erwartete.
Ganz plötzlich lässt Moses das alles fallen. Ganz plötzlich wendet er dem den Rücken zu, was ihn bis dahin forderte, begeisterte und verlockte. Was war der Grund? Nun, die Schrift sagt: «durch Glauben weigerte sich Moses, als er gross geworden war, ein Sohn der Tochter des Pharao zu heissen.» Und was war das für eine wunderbare Kraft, die in der Lage war, in seiner Seele eine solche Wandlung herbeizuführen? Es war Glaube. Glaube ist der Grundsatz, der die Seele mit Gott verbindet. Glaube ist aber auch die Kraft und Fähigkeit, über die Dinge dieser Zeit hinwegzuschauen. Durch Glauben schauen wir geradewegs in die Ewigkeit ...


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Durch einen Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen und durch die Sünde der Tod und so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben.

Römer 5,12

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