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Ernst August Bremicker Wie weiter, Petrus? |
... Petrus hört die Worte seines Freundes und zögert keinen Augenblick. Sofort wird er aktiv. Die anderen im Schiff mögen auch gehört haben, was Johannes zu Petrus sagte. Aber sie reagieren nicht so schnell wie er. Er gürtet das Oberkleid um und wirft sich in den See. Er war von dem einen Wunsch beseelt, so schnell wie möglich bei seinem Herrn zu sein. Das war ein Beweis seiner Liebe und Zuneigung zu seinem Meister.
Die Tatsache, dass Petrus sich in den See wirft, macht deutlich, dass seine Sache mit dem Herrn geregelt war. Petrus hatte ihn verleugnet. Die Zeit, als der Herr im Grab lag, muss für Petrus schlimm gewesen sein. Er hatte nicht damit gerechnet, dass der Herr auferstehen würde. Deshalb musste er mit der schweren Last leben, seinen Herrn verleugnet zu haben und die Sache nie wieder gut machen zu können. Doch al der Herr auferstand, erschien er zuerst dem Simon. Er war der erste männliche Zeuge seiner Auferstehung (Luk. 24,34; 1. Kor. 15,5). Was der Herr mit ihm besprochen hat, wissen wir nicht. Darauf liegt ein Schleier des Schweigens. Hier aber erkennen wir deutlich, dass die Sache bereinigt war. Sonst hätte Petrus sich nicht so in den See geworfen. Glücklicher Petrus, dem ein Last von Herzen... |
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