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Arend Remmers
Die Bergpredigt

... Wenn der Herr Jesus sagt: «Glückselig die Barmherzigen», dann meint Er damit diejenigen, die diese Barmherzigkeit Gottes erfahren haben und nun als Jünger ihres Herrn und Meisters seinem Beispiel folgen sollen. Wie oft lesen wir in den Evangelien, dass Er innerlich bewegt war! Voller Barmherzigkeit und voll innigen Mitgefühls heilte Er Schwache, gab Hungrigen zu essen und gab einer trauernden Mutter ihren Sohn lebendig zurück. Ja, Er war der wahre barmherzige Samariter, der zu dem Gesetzgelehrten, der gekommen war, Ihn zu versuchen, am Schluss seiner Schilderung sagen konnte: «Geh hin und tu du ebenso» (Lukas 10,37).
Auch hier gilt also das Wort für uns: «Diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christus Jesus war.» Unsere Barmherzigkeit besteht in dem Weitergeben dessen, was wir bei dem Herrn Jesus kennen gelernt haben, und zwar sowohl auf geistlichem als auch auf irdischem Gebiet. Wenn wir uns immer dessen bewusst sind, was der Herr für uns getan hat, werden wir nicht nur die rechten Empfindungen gegenüber dem Leid, dem Elend und der Not anderer – nicht nur der Geschwister! – haben, sondern unsere Barmherzigkeit auch sichtbar unter Beweis stellen. Der Herr möchte unsere Herzen dazu öffnen und unsere Hände dazu stärken, seine Barmherzigkeit zu offenbaren ...


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Durch einen Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen und durch die Sünde der Tod und so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben.

Römer 5,12

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