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J.N. Darby u.a. zusammenkommen und dienen |
... Kapitel 11,18 enthält einen bemerkenswerten Ausdruck: «Wenn ihr als Versammlung zusammenkommt.» Nicht alle Zusammenkünfte sind Zusammenkünfte als Versammlung. Wenn eine Versammlung eine Zusammenkunft einberaumt, um vom Dienst eines Evangelisten oder eines Lehrers zu profitieren, so ist diese Zusammenkunft nicht ein Zusammenkommen als Versammlung, selbst wenn die ganze Versammlung anwesend wäre. Diese Zusammenkunft steht unter der Verantwortung dessen, für den sie angesetzt wurde. Niemand hat ein Recht, sich aktiv daran zu beteiligen, ohne von ihm dazu ermächtigt worden zu sein. Dagegen sind die Zusammenkünfte als Versammlung durch die Tatsache gekennzeichnet, dass die Person des Herrn den Mittelpunkt derer bildet, die in seinem Namen versammelt sind und so die Einheit seines Leibes verwirklichen. Die Zusammenkunft zum Gottesdienst nimmt hier den ersten Platz ein. Die Gläubigen sind um den Herrn versammelt, um gemeinsam seines Todes zu gedenken, indem sie Gott anbeten. Dieses Zusammenkommen zum Brotbrechen offenbart die Einheit der Versammlung, es ist das Zusammenkommen als Versammlung im wahrsten Sinn des Wortes. Gemäss Matthäus 18,20 haben die Gebetsstunden den gleichen Charakter. Ebenso die Zusammenkünfte zur Erbauung (1. Korinther 14), wo die Versammlung die Gegenwart des Herrn in ihrer Mitte und die freie Wirksamkeit seines Geistes verwirklicht. Eine Zusammenkunft zur Wortbetrachtung oder eine Konferenz, um sich mit dem Wort zu beschäftigen, so gesegnet sie auch sein mögen, haben nicht diesen besonderen Charakter. In der Zusammenkunft als Versammlung hat jeder eine Verantwortung, alle in stillen Gebeten im Innern ihres Herzens, und einige in äusserer Tätigkeit als Stimme der Versammlung und so, wie der Herr es darreicht ... |
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