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Jan Rouw
Das Heiligtum Gottes in der Wüste Sinai

... Es stand nicht auf einem Campingplatz, aber doch zwischen vielen Zelten. Dort stand das goldene Haus. Tausende von Zelten gab es da. Nicht Zelte in frischen, bunten Farben – nein, es waren die grauen und schwarzen Zelte eines Nomadenvolkes in der Wüste. Und dabei handelte es sich nicht um ein kleines Völkchen oder einen Stamm, sondern um ein zwölfstämmiges Volk, mehrere Millionen Menschen. Immer wenn sie weiter zogen, bildeten sie einen enormen Zug: Männer, Frauen, Kinder und dann noch all das Vieh. Wo sie ihre Zelte aufschlugen, entstand ein riesiges Feldlager, das immer genau im Viereck angelegt war: Drei Stämme an der Ostseite, drei an der Südseite, drei an der Westseite und drei an der Nordseite.
Und in der Mitte des Lagers wurde jedes Mal dieses Haus aufgebaut, das Haus aus Gold – aus Gold und Teppichen. Das war das Haus Gottes. Eigentlich passen sie nicht zusammen: die schwarzen Zelte und das schöne Haus; auch nicht diese Menschen und Gott ...


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