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Louis Chaudier Heilung in Tagen der Niederlagen |
... Josua erfasst den ganzen Ernst der Lage. Man hätte sagen können: «Die 36 Gefallenen sind doch kein so grosser Verlust.» Aber nicht die 36 Erschlagenen noch die 3000 vor dem Feind Geflohenen sind der Grund, warum Josua seine Kleider zerreisst und vor der Lade auf sein Angesicht fällt. Es war etwas ganz anderes. Er fühlt, dass Gott nicht mehr mit ihnen ist. Gott hat sie verlassen. Das war das Verhängnis. Das war die Lage Josuas und des Volkes, denn ihnen war gesagt worden: «Sei stark und mutig», und «er (Gott) wird die Kanaaniter und die Hethiter und die Hewiter und die Perisiter und die Girgasiter und die Amoriter und die Jebusiter gewiss vor euch austreiben»(Josua 1,7; 3,10). Zweifellos hat Josua nicht dem ganzen Volk gesagt, was er im Herzen empfand. Aber er wendet sich sogleich an Gott. Er versammelt nicht das Volk, um ihnen etwa zu sagen: «Lasst es uns ein zweites Mal versuchen. Schicken wir eben hunderttausend Krieger, und nehmen wir dazu die Elite des Volkes.» Nein! Josua wendet sich an Gott. Er sucht sein Angesicht. Es ist eine Angelegenheit zwischen ihm und Gott, wenn auch eigentlich zwischen dem Volk und Gott. Würde man alle Weisen versammeln, man würde Ai nicht zu Fall bringen. Würde man alle Starken versammeln, man hätte keinen Erfolg. «Gott ist nicht da. Wenn Gott nicht gegenwärtig ist, so will ich mich an Gott wenden. Um jeden Preis muss ich Gott suchen und finden!» Diese Haltung ist sehr schön ...
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| Freitag | 10 | September | Um würdig des Herrn zu wandeln zu allem Wohlgefallen, in jedem guten Werk Frucht bringend und wachsend durch die Erkenntnis Gottes. Kolosser 1,10 | | mehr ... |
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